| ALASTOR
Graveyard Desecration (Demo 2000) |
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Ein wenig überrascht bin ich, dass diese österreichische Band bisher nur im Underground bekannt sein dürfte.
An ihrer Musik kann's kaum liegen, denn mit ihrem bereits zweiten Demo brauchen die Jungs wahrlich nicht
hinter dem Berg zu halten. Gewaltige Riffs erwarten einen, kaum dass man die CD gestartet hat, der erste
Song legt bereits heftig vor. Aber nicht seelenloses Geknüppel dringt ans Ohr, sondern ausgeklügelte Melodien,
die einzig von den Gitarren getragen werden, Keyboard ist dabei gar nicht von Nöten und die Band verzichtet
daher auch komplett darauf. Dabei schaffen es Alastor, Melodien und Härte gekonnt miteinander zu verbinden,
wobei sicher der Gesang eine nicht zu verachtende Rolle einnimmt, denn die Stimme des Sängers
erinnert vehement an das Gesangsorgan von Immortal's Abbath. Fast genauso gefroren und tonlos schleudert er einem
den ganzen Hass entgegen und jagt einem wohlige Gänsehautschauer über den
Rücken. Die Drums (möglicherweise Drumcomputer, dann aber sehr gut programmiert) fügen sich ebenfalls bestens arrangiert ins Gesamtbild ein,
das auch mit soundtechnisch recht gelungener Produktion aufwarten kann. Und auch Abwechslung kommt bei den
insgesamt vier Songs in keinem Moment zu kurz, so wechseln sich heftige Blastbeatattacken mit ruhigen,
melodiösen Akustikgitarrenparts ab, was besonders schön z.B. bei "Sado Night" zur Geltung kommt. |
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9/10
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Laeknishendr |
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