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Da sieht man mal wieder, wozu deutsche Bands fähig sein konnten. Ein gaaaaanz feines Album lieferten meine
Spezis von Atanatos als Drittattacke und vereinten so ziemlich alle Vorzüge der beiden Vorgänger in noch
nicht einmal 40 Minuten.
Für mich lässt sich eine leichte Einteilung erkennen, so macht der erste Teil der Platte einen eher
traditionellen Eindruck, dominiert von thrashigen Riffs, wohingegen der zweite typischer für Atanatos ist:
mehr Keyboards, klarer Gesang und eine leichte Annäherung an Menhir, finde ich. Wie Gitarrist/Sänger Jan
schon bemerkte, "Thüringer sind anfällig für Bombast". Höhepunkt des Albums ist Stück Nr. 7, "Follow The
King", mit einem extrem Headbanging provozierenden Death-Beginn und einem verdammt progressiven Mittelteil.
Die Produktion klingt bombig, lässt meine Boxen bei anständiger Lautstärke erzittern und gehört sicher mit
zum besten, das Last Episode publik gemacht haben. Atanatos wussten was sie wollen, so scheint mir, sie waren
kompositorisch gereift und machten einen absolut erwachsenen Eindruck. Traurig, dass man nach der Labelpleite
nie mehr irgendwas von ihnen gehört hat. |
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