AZURE

Moonlight Legend (1999)


Die Platte beginnt so wundervoll, mit einem kleinen Fantasy-Metal-Hit namens "The Eroican". Eine göttliche Stimmung wie diese zu erzeugen und das ohne Keyboards, grenzt an Genie. Es war klar, ab hier kann es nur noch bergab gehen - und so ist es dann letztlich auch, leider. Von Fantasy-Atmosphäre kann gar nicht mehr die Rede sein, es sei denn, typischer Schwedenblack gilt ab heute als Fantasy-Metal. Zu letzterem gehört nun einmal mehr als Gitarren, Bass, Drums und Gekreische und das sollte sich der Soloprojektmann hier ruhig hinter die Ohren schreiben. Zum tausendsten Mal dieselbe Leier, die gleichen Riffs und der gleiche Gesang, der gleiche Sound... wer braucht das heute noch, wo wir doch mittlerweile im 3. Jahrtausend angekommen sind? Mittlerweile kann ich nicht einmal mehr meine Oma damit schockieren, wozu also soll die Platte dann noch gut sein? Wenn "The Eroican" nicht wäre, gäbe es hier eine saftige Schelte, so allerdings doch noch eine erträgliche Sache. Auch hier: nach dem Album nie wieder nur eine einzelne Note von dieser Band vernommen.

5/10

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