JUDAS ISCARIOT

Heaven In Flames (1999)


Akhenaten, Mastermind und zugleich einziges Mitglied dieses aus den USA stammenden Black Metal Infernos, nahm diesen seinen 3. Longplayer im Winter 1998 auf und schaffte es, meiner Meinung nach die Definition von Kälte und Hass brutal vereint auf die Menschheit loszulassen. "Heaven In Flames" ist ein dermaßen atmosphärisches, dunkles und böses Stück Musikgeschichte, dass man selbst bei hervorragender Stimmung in eine tiefe und nachdenkliche Depression versetzt werden kann. Vom dunklen Opener "An Eternal Kingdom Of Fire" über das etwas aus dem Rahmen tretende "From Hateful Visions" bis hin zu dem nur aus ein paar Gitarrenriffs bestehenden Outro "An Ancient Starry Sky" (welches ein paar gewisse Burzum Parallelen besitzt, wie ich meine), ist es ein 39-minütiger Trip, der einem durch die Hirngänge wandert und einem die negativen Seiten des Daseins offenbart. Vergleichen kann man Judas Iscariot mit einigen norwegischen Kollegen à la frühe Immortal oder auch wie gesagt Burzum.
Als Fazit sei nur gesagt, diese Scheibe ist Blasphemie in Reinkultur!

10/10

 

 

Setherial
10.03.2002


Redaktionsbewertung:
azaghal 8 Johannes -
Laeknishendr 9 Amicus 9
Erik 7 odium 9
sic 9,5 Wolfsgrimm 9
IT - Setherial 10
Argathon 10 Herr B. 8
Gesamtdurchschnitt: 8,9