| LIMBONIC ART
Ad Noctum - Dynasty Of Death (1999) |
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Na endlich, man hatte ja im Vorfeld der Veröffentlichung schon wieder so viel gehört, das wirklich neugierig gemacht hatte! Die neue, aber diesmal auch die wirklich neue Scheibe der beiden Ausnahmekünstler aus dem hohen Norden, die sich bei mir auf ewig einen dicken Felsbrocken in mein Brett gestampft haben und das alleine mit ihrem göttlichen Erstwerk "Moon In The Scorpio". Das zweite Album und auch das neu aufgenommene Demomaterial auf "Epitome Of Illusions" waren hingegen schon ein wenig weniger mein Geschmack - und dann kam die ganze Ernüchterung auf mich hernieder: fast keine Keys mehr auf "Ad Noctum"! Es regiert vielmehr eine undurchdringbar erscheinende Wand aus überschnell gespielten Gitarren, fast wie bei Abigor, die scheinbar auch immer damit angeben müssen, wie gut sie spielen und wieviele Gitarrenlinien sie übereinander packen können. Der allseits geliebte (oder auch gehasste) Drumcomputer prügelt wie besessen auf mein Hirn ein und erfüllt somit heuer die Funktion der übergenialen Keyboardlinien, die mich auf "Moon In The Scorpio" einst so majestätisch betäubt haben. Nun gut, auch mit dieser Änderung muss ich fertigwerden und schlecht ist die Platte deshalb ganz bestimmt nicht. Nur ist sie eben sozusagen "purer", bösartiger in ihrer Ausstrahlung und noch ein wenig mechanischer als ihre Vorgänger. Mittlerweile habe ich mich gut eingehört und lerne, das Album doch zu mögen. Euch wird's da garantiert nicht anders gehen, wenn Ihr "Ad Noctum" nicht schon von vorneherein in Euer Herz geschlossen habt. |
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7/10
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alboin |
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