RAGNAROK

In Nomine Satanas (2002)


Ragnarok sind mir seit dem Erscheinen ihres 95er Nattferd-Albums ins Gehirn eingebrannt, woran ihr bescheuertes Cover keinen geringen Anteil trägt. Musikalisch wurde es nach dieser Veröffentlichung recht still um die Norweger, so dass das 98er Album unbemerkt an mir vorbei ging. Erst durch "Diabolical Age" wurde ich wieder aufmerksam auf diese Kapelle, die ihrem schnellen, melodisch gespielten Black Metal immer treu geblieben ist. Und so auch auf ihrem neusten, von Tommy Tägtgren produzierten Album, wenngleich man hier leicht die Pfade von Dark Funeral kreuzt. Wie dem auch sei, mit neuem Sänger und der neuen Scheibe im Gepäck scheinen Ragnarok es nochmal wissen zu wollen, ist ihnen der rechte Durchbruch doch bis dato verwehrt geblieben. Und das könnte durchaus mit "In Nomine Satanas" gelingen, denn die Scheibe ist wirklich gut. Rasend schnell, leicht zugängliche Melodien, abwechslungsreiche Songstrukturen, hasserfüllter Gesang... alles weder wirklich neu noch besonders originell, was aber wohl auch nicht beabsichtigt war, sehen sich Ragnarok doch als Vertreter der alten Garde, die es immer noch zu präsentieren gilt.

8/10  

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azaghal
24.02.2002