| SIRIUS
Aeons Of Magick (1999) |
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Sie ist so unscheinbar klein und bedeutungslos, diese Plastikscheibe mit dem silbrigen Belag, eine unter
vielen ihrer Art, wirklich nichts Aufsehen Erregendes in dieser Zeit. Das Stück Synthetik hat an sich den
Charme einer Gieskanne, auch wenn die Farbe schöner ist. Allerdings hat das Ding den unschätzbaren Vorteil,
dass man es in den CD-Player schieben kann, wo sich noch immer gezeigt hat, ob diese eine unter den vielen
Plastikscheiben vielleicht doch noch herausragen kann. Sie ragt nicht heraus - sie überragt, sie degradiert
schonungslos 98% ihrer Artgenossen zu Abfall, zu sinnentleerter Rohstoffverschwendung. Sirius nämlich ist die
Wiederholung eines Phänomens, das wir unter den Bezeichnungen "Emperor" und "Limbonic Art" schon zweimal
erlebt haben: da kommen ein paar Musiker daher, nehmen eine Platte auf und hinterlassen einen Eindruck von
so einschlagender Wirkung, dass einem Angst und Bange wird. Sicher gibt es noch Dutzende andere Bands, die
so allumfassend erfolg- und einflussreich waren und sind, keine jedoch spielt so packende, so unendliche, so
räumlich-sphärische Musik wie Sirius. |
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9/10
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alboin |
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