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Was kann man noch falsch machen, wenn man sein Album mit zwei wunderbar nihilistischen Samples aus "True Detective" einrahmt? Natürlich eine ganze Menge. Eerie allerdings machen nichts falsch. Nein, sie machen alles mehr als lediglich richtig und haben so mit "Into Everlasting Death" ein Stück Musik für die Nachwelt festgehalten, das ziemlich nahe an schwarzmetallischer Perfektion ist.
Eerie spielen Black Metal, bei dem man mit etwas gutem Willen Erbmaterial von Secret of the Moons "Antithesis" ebenso findet wie Spuren von Darkspace. Schwedische Orthodoxie lässt sich ausmachen, und es gibt auch flirrende Gitarren mit einem gewissen Post-Hauch. In diesem Spannungsfeld haben die Polen aus einem schier endlosen Vorrat an großartigen Ideen vier spannungsgeladene Stücke zusammengezimmert, die mit genialen Melodien, erhabenen Riffs und endlos ausdrucksstarkem und abwechslungsreichem Gesang für Gänsehaut und Begeisterung sorgen - wenn man sich denn erstmal von dem Schock erholt hat, dass praktisch aus dem Nichts eine so allmächtige Truppe auf der Bildfläche erschienen ist.
"Into Everlasting Death" zeugt von einem Maß an Selbstbewusstsein und Stilsicherheit, das man nur sehr selten erleben darf. Das Album ist so überraschend wie seinerzeit die erste Furia-Scheibe. Und mindestens dreimal so umwerfend. Ich würde fast sagen wollen, dass aus Eerie ein Art Furia-Nachfolger werden könnte, da sich ihre Landsleute mittlerweile etwas zu sehr im Anderssein verfahren haben. Doch der Titel "Nachfolger" wird einer singulären kreativen Explosion wie "Into Everlasting Death" natürlich nicht einmal annähernd gerecht.
Nein, ein solches Album hat keine Vorgänger, und an einem würdigen Nachfolger werden sich aller Voraussicht nach auch Eerie selbst die Zähne ausbeißen. Doch zum Glück haben wir ja diese 33 Minuten. Und wie wir die genießen müssen, verrät uns Rust Cole ganz am Ende der Scheibe: "again... and again... and again... forever". |
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