| WYRD
Kalivägi (CD 2009) |
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Insgesamt recht melodischer, mitunter ruppig daherrüpelnder Pagan-BM ist auf dem bereits neunten Album dieser
finnischen Truppe zu belauschen. Filigranarbeiter sind Wyrd nicht gerade. Wenn hier der Troll durchs Unterholz stapft
und springt, sieht er nicht nach rechts und links! Die besonders hymnischen Riffs erinnern dabei etwas an alte
Falkenbach, während manche brachialere Parts auch zu ganz frühen Carpathian Forest und die melodischen und rockigeren
Gitarrenläufe zu Mithotyn passen würden. Wyrd sind aber keine bloßen Epigonen, sondern verbinden diese Elemente zu
kompakten Songs und geben ihnen durchaus ein eigentümliches, im positiven Sinne obskures Flair mit. Das alles bewegt
sich in wohlgeordneten Bahnen, wird von stoischem, aber nicht stumpfem Getrommel vorangetrieben und überwiegend von
solidem Krächzen begleitet. Der Welt größter BM-Vokalist ist Narqath nicht gerade, aber es gibt Schlimmeres. |
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6 /10 |
Rauhnacht |
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